Mark Roderick - Autor

 

 

Meine Gehversuche als Spiele-Autor.

Schon als Jugendlicher wollte ich Brett- und Kartenspiele erfinden. Sid Sackson und Alex Randolph waren meine Vorbilder – ihre Namen kennen wohl die wenigsten, aber fast jeder hat schon mal ihre Spiele gespielt. Jedenfalls habe ich ganze Leitz-Ordner voller Ideen gesammelt, herumgetüftelt, gemalt, gebastelt und probiert. Herausgekommen ist dabei außer einigen Prototypen leider nichts, aber dieses Hobby beschäftigt mich (sehr zum Leidwesen meiner Frau) bis heute. Glücklicherweise sind meine Kinder mittlerweile so groß, dass ich sie gelegentlich fürs Probespielen begeistern kann (obwohl man dazu gar kein WLAN benötigt – erstaunlich!). Ich gebe die Hoffnung also noch nicht auf. Irgendwann wird’s vielleicht doch noch was!

Hin und wieder findet man mich sonntagnachmittags im Spiele-Café Spielraum in Ludwigsburg-Schwieberdingen, aber nicht nur, um eigene Erfindungen zu testen, sondern auch um Prototypen anderer Spieleerfinder auszuprobieren und in geselliger Runde "normale" Spiele zu spielen.

Hier ein paar Kostproben aus über 35 Jahren als erfolgloser Spieleerfinder:

Angeregt durch den gleichnamigen Film von Richard Lester von 1973 - meines Erachtens die beste Musketier-Verfilmung aller Zeiten - habe ich versucht, den Tour de Force-Ritt von Athos, Porthos, Aramis und D'Artagnan als Brettspiel umzusetzen. Herausgekommen ist dabei dieser Prototyp, den ich Anfang der 1990er-Jahre sogar im Rahmen der Endausscheidung eines Spieleerfinder-Wettbewerbs in Essen vorstellen durfte. Leider war das Spiel noch zu unausgereift, um es aufs Siegertreppchen zu schaffen. Spaß gemacht hat es dennoch, das Spiel zu entwickeln, das Spielbrett zu gestalten usw. - hier ein paar Bilder:




Der Dieb von Bagdad war mein zweiter ernsthafter Versuch, ein Brettspiel zu erfinden. Mehr als ein Spielbrett und eine vage Idee gab es aber nie:




Und hier noch meine neueste Idee. Allerdings bin ich von der ursprünglichen Brettspiel-Variante inzwischen ein ziemlich nettes Kartenspiel geworden. Meine Kinder und ich haben jedenfalls unseren Spaß, und wir feilen derzeit an den Feinheiten. Der Arbeitstitel lautete anfangs "Big Bo$$", jetzt "Big Bu$ine$$". Worum es geht, erklärt sich wohl von selbst.



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